Magnesiummangel | Kaum beachtet aber folgenschwer

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Magnesiummangel / Kaum beachtet aber folgenschwer

Magnesiummangel betrifft uns alle. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger
Magnesium und viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen
eines weit verbreiteten Magnesiummangels.

Magnesiummangel – unbeachtet und folgenschwer

Magnesium-ChloridIm Körper geschieht fast nichts ohne Magnesium. Ein Magnesiummangel wirkt sich daher äußerst negativ auf viele verschiedene Organe und Körperfunktionen aus. Er kann sich in nur einem Symptom, aber auch in mehreren Symptomengleichzeitig äußern. Natürlich ist Magnesium nicht wichtiger als andere Mineralstoffe, doch besteht bei keinem anderen Mineralstoff ein so gravierender und gleichzeitig so wenig beachteter Mangel wie bei Magnesium. Seine Bedeutung erkennt man erst dann, wenn sich belastende Gesundheitsprobleme mit Hilfe von Magnesium innerhalb kurzer Zeit in Luft auflösen.

Ohne Magnesium bleibt Vitamin C wirkungslos

Jeder weiß, wie wichtig Vitamin C ist und fast jeder kümmert sich darum, möglichst
viel davon zu sich zu nehmen – sei es mit Früchten, Säften oder mit Vitaminpillen.
Offiziellen Quellen zufolge brauchen wir 100 Milligramm Vitamin C pro Tag.
Vom Mineralstoff Magnesium benötigen wir, ebenfalls offiziellen Quellen zufolge,
viermal so viel wie Vitamin C – und kaum einer kümmert sich darum. Dabei kann
Vitamin C ohne Magnesium NICHTS tun. Ohne Magnesium legt Vitamin C müßig die
Hände in den Schoß und wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Nehmen wir zur
Abwehr von Infektionen Vitamin C, bleiben wir so lange infektanfällig, bis wir auch an
Magnesium denken.
Erst in Anwesenheit von Magnesium wird Vitamin C aktiv, bekämpft freie Radikale,
unterstützt das Immunsystem und löst die Produktion einer Vielzahl von Hormonen
und Botenstoffen aus.

Ohne Magnesium gäbe es kein Leben

Magnesium ist aber nicht nur für die Aktivierung des Vitamin C zuständig. In
Wirklichkeit gibt es keine einzige „Abteilung“ im Körper, wo Magnesium nicht
gebraucht würde. Über 320 Enzyme könnten ohne Magnesium ihre Aufgabe nicht
erfüllen.
– Ohne Magnesium würde das Nervensystem zusammenbrechen.
– Ohne Magnesium gäbe es keine Muskelentspannung.
– Ohne Magnesium würden die Blutgefäße immer enger, der Blutdruck würde steigen,
das Blut verklumpen, es käme zu Thrombosen, zu Herzinfarkt und Schlaganfall.
– Ohne Magnesium könnte Insulin nicht ein einziges Zückerchen in die Zellen
transportieren.
– Ohne Magnesium könnte unser Körper keine Proteine bilden.
– Ohne Magnesium hätte jeder Nierensteine.
– Ohne Magnesium wäre der Weg frei für Krebs..
– Ohne Magnesium sähen wir alle schon mit 20 wie zahnlose, faltige Greise aus.
– Ohne Magnesium wären wir alle schlapp und litten dennoch unter Schlaflosigkeit.
– Ohne Magnesium wäre ein Leben nicht möglich.

Magnesiummangel für „Fachleute“ nicht vorhanden

Wenn all dies OHNE Magnesium geschehen würde, dann müsste all dies MIT
Magnesium entweder verhindert oder beseitigt werden können. Könnte es also sein,
dass bei der Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten ein Magnesiummangel nicht
unbeteiligt ist? Wäre es daher möglich, dass eine bewusste Versorgung mit
Magnesium zum Verschwinden oder zumindest zu einer deutlichen Besserung vieler
gesundheitlicher Probleme führen könnte?
Die meisten (herkömmlich ausgebildeten) Ernährungsfachleute und Schulmediziner
schütteln bei diesen Fragen gelangweilt mit den Köpfen. Für sie gibt es keinen
Magnesiummangel. Sie sagen, der Magnesiumbedarf eines erwachsenen Menschen
von durchschnittlich 350 bis 400 Milligramm pro Tag könne problemlos mit einer so
genannten „gemischten Kost“ gedeckt werden.

Magnesiummangel: In Wirklichkeit ein Volksleiden

Abgesehen davon, dass viele Magnesiumexperten der Meinung sind, dass der
tatsächliche Magnesiumbedarf des modernen Menschen viel höher ist (600 bis 900
Milligramm pro Tag), zeigen mittlerweile verschiedene Studien, dass nicht einmal die
offiziell als ausreichend erachtete Magnesiummenge erreicht wird.
Schon im Jahre 1994 hatten Wissenschaftler verkündet, der durchschnittliche
Amerikaner habe Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Nahrung noch 500
Milligramm Magnesium pro Tag verzehrt, heute seien es gerade noch 175 bis 225
Milligramm. In einer weiteren Studie wurden 1033 Krankenhauspatienten untersucht.
Bei 54 Prozent wurde ein gravierender Magnesiummangel festgestellt und fast das
Erschreckendste daran war: 90 Prozent der Ärzte hatten nicht einmal daran gedacht,
überhaupt einen Magnesiumtest durchführen zu lassen.
Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigte, dass zwei Drittel der Bürger es nicht
schaffen, ihre empfohlene Tagesdosis an Magnesium zu sich zu nehmen, und 19
Prozent verzehren gar weniger als die Hälfte davon.
Bei diesen Zahlen aber muss berücksichtigt werden, dass die Wissenschaftler vom
offiziellen Magnesiumbedarf (350 bis 400 Milligramm) ausgehen, nicht aber vom
tatsächlichen, der – wie oben erwähnt – deutlich höher ist, so dass in Wirklichkeit viel
mehr Menschen unter Magnesiummangel leiden, als bei den aktuellen Studien ans
Tageslicht kommt. Warum aber scheint es so schwierig, sich mit einem knappen
Gramm eines Mineralstoffes zu versorgen?

Fortsetzung folgt!

Magnesiummangel | Kaum beachtet aber folgenschwer

2016-05-12T15:55:15+02:00 April 28th, 2016|
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